Hofburg Innsbruck
Neben Schloss Schönbrunn und der Hofburg in Wien zählt die Hofburg Innsbruck zu den bedeutendsten historischen Gebäuden Österreichs. In den letzten 15 Jahren wurden in mehreren Bauabschnitten insgesamt über 23,4 Millionen Euro verbaut.
Sie stellt das zentrale Bauwerk des großen, heute noch zusammenhängenden Residenzkomplexes dar, dem folgende Denkmäler angehören: Adeliges Damenstift (Bauteile davon heute: Restaurant Stiftskeller), Silberne Kapelle, Hofkirche (mit Kenotaph Maximilians I. und „Schwarzen Mandern“), Neues Stift (heute: Theologische Universität und Volkskunstmuseum), Dom, Ballhaus (heute: Congress) und Hofgarten.
Fünf Themenbereiche: Nach der Revitalisierung gibt es fünf museale Themenschwerpunkte: die Maria-Theresianischen Räume in der ursprünglichen Atmosphäre des 18. Jahrhunderts, das originalgetreue Kaiserin-Elisabeth-Appartement aus dem 19. Jahrhundert, ein kleines Möbelmuseum, in dem der Wandel des höfischen Mobiliars näher gebracht wird, eine Ahnengalerie im prunkvollen Aufgangsbereich sowie eine kleine Gemäldegalerie. Themenräume beleuchten Aspekte der politischen Geschichte und Kulturgeschichte der ehemaligen kaiserlichen Residenz Maximilian I., die mehr als 450 Jahre im Besitz der Habsburger war.
Themenführungen: Für besonders Interessierte werden Themenführungen angeboten. Neben dem besonderen Programm für Kinder und Jugendliche werden den Besuchern abseits der Kaiserappartements in Spezialführungen Kostbarkeiten näher gebracht: Domloge, Empore der Hofkirche, Silberne Kapelle mit der Renaissanceorgel, Keller und Dachböden.
Buch zur Hofburg: Zum Nachlesen wurde das Buch zur Hofburg präsentiert. Der in Innsbruck lebende Autor Benedikt Sauer fasste alle Forschungsergebnisse der detailreichen Arbeit in zahllose Aspekte in und um die Hofburg zusammen.
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